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Die Bergischen Fjorde

Paddeln im Land der tausend Hügel

Das Bergische Land – Land des Wassers. In kaum einer Region Deutschlands finden sich auf so engem Raum derart viele Seen und Talsperren wie in dem grünen Hügelland des Bergischen. Auf den teils fjordartig verzweigten Stauseen zu paddeln, bedeutet höchsten Naturgenuss in traumhaft schöner Landschaft. Nach jeder Biegung ein neues Panorama, ob in den flussähnlichen Verästelungen oder in der Weite großzügiger Wasserflächen. Nirgends ist es eintönig, stets sorgen vielgestaltige Abschnitte für Abwechslung und Paddelspaß. Ruhe und Erholung garantiert. Und klar doch, die vorzügliche Bergische Gastronomie vergoldet jede Rast! Uli Auffermann stellt die schönsten Seen im Bergischen Land vor.

An der Wupper-Talsperre

Bei Hückeswagen, Remscheid und Radevormwald schlängelt sich in ausgeprägten Windungen ein See durch das Tal der Wupper. Umgeben von bis zu 350 Meter hohen, meist bewaldeten Erhebungen, bietet er ein Bild wie aus dem Reiseprospekt: die Wupper-Talsperre. Fünf Zuflüsse mit kleinen Vorsperren bilden eigene Wasserarme, und Halbinseln ragen weit in den See hinein. Er ist einer der jüngsten von den zahlreichen Stauseen im Bergischen Land und Paradies für Paddler – für Einsteiger wie Könner. Dazu ausgestattet mit gut markierten Wanderwegen und idyllischen Rastplätzen, mit Campingplatz und Bootshafen samt Tauchplatz, ist der See überraschend ruhig und ein Highlight der Region. Anlaufstelle für Paddler ist das Freizeitgelände an der Kräwinklerbrücke auf Remscheider Seite. Am Einstieg kann man nur erahnen, wie weit sich die Ende 1987 eröffnete Talsperre mit ihren maximal 225 Hektar Wasserfläche wirklich ausdehnt. Könnte man bis Hückeswagen ganz im Süden schauen, dann sähe man den Damm der Wupper-Vorsperre – dort gibt es auch die einzige Stelle, an der die Boote umtragen werden müssen. Richtung Norden dagegen kommt die gewaltige Talbrücke der Bundesstraße in den Blick, hinter der bei Krebsöge (Radevormwald) der mächtige Hauptdamm liegt. Von diesem hat man herrliche Sicht auf den See und Richtung Lenneper Bach-Vorsperre, wo sich auch die letztmögliche Ein- und Ausstiegsstelle befindet, wenn man die gesamten elf Kilometer Paddelstrecke ausnutzen möchte. Alles ganz schön eindrucksvoll!

Text/Bilder: Uli Auffermann

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01/2018.

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