Aktuelle Ausgabe

Wildwasserträume in Skandinavien

Norwegens wilde Seite

Die Euphorie der letzten Stelle wirkt noch nach und schon befindet man sich, umgeben von ausgedehnten Nadelwäldern und rundlichen, teils schneebedeckten Bergen, wieder auf einem kleinen See auf dem Weg zur nächsten Rutsche. Zehn Stunden beansprucht die Fahrt von Sjoa aus, doch wer die Zeit investiert, wird mit einem exzellenten Wildwassergebiet und echtem »Nordnorwegen-Feeling« belohnt. Jonathan Brunner liefert einen umfangreichen Revier-Report zum eher unbekannten Norden des Wildwasser-Eldorados Norwegen..

»Ich fahre heute nachmittag nach Nordnorwegen zu einem kleinen Kajakfestival. Kommt doch mit!«,meint Raoul zu uns, als wir am Einstieg der Finna stehen. Raoul ist Niederländer oder, wie er gerne sagt, »Dutchie«. Gestern hatten wir ihn an der Sjoa getroffen, uns für den nächsten Tag am Einstieg der Finna verabredet und jetzt versucht er uns davon zu überzeugen, nochmals knappe 600 km nach Nordnorwegen zu einem Kajakfestival zu fahren.

Auf die Frage, was für Flüsse uns dort oben erwarten würden, antwortet Raoul: »Mir ist eigentlich nur ein Bach,mit einer fetten Dreierkombi, im Gedächtnis geblieben: Diese beginnt mit einer großen Rutsche, die in eine Fünf-Meter-Stufe führt. Direkt danach kommt ein weiterer Abfall von vier Metern Höhe und die Kombi endet in einer letzten Rutsche! Allein wegen dieses Bachs will ich wieder nach Nordnorwegen!« Wir sind unsicher. »Klingt ziemlich fett!«, äußern sich Daniel und Lena. Beide kommen aus München, fahren ziemlich gut Boot und ich werde mit ihnen die nächsten vier Wochen zusammen in Norwegen unterwegs sein – wo genau, müssen wir jetzt entscheiden.

Text/Bilder: Jonathan Brunner

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01/2018.

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