Aktuelle Ausgabe

Aveyron und Viaur in der Region Midi-Pyrénées

Südfrankreich von der unbekannten Seite

Ihr Osterurlaub in Südfrankreich sollte für Martina Pohl-Elser Abwechslung zu Ardèche oder Tarn bringen. Ziel waren daher die in Paddlerkreisen eher unbekannten Flüsse Aveyron und Viaur – eine Entscheidung, die rückblickend absolut richtig war.

Midi-Pyrénées ist eine Region im Südwesten Frankreichs, die im Süden an Spanien und Andorra, im Westen an die Region Aquitanien, im Osten an Languedoc-Roussillon und im Norden an die Auvergne und das Limousin grenzt. Sie hat eine Fläche von 45.348 qkm und ca. 2,8 Millionen Einwohner. Sitz des Regionalrats ist Toulouse. Die Region lässt sich in drei Landschaftszonen einteilen: Der Süden wird vom Hochgebirgszug der Pyrenäen geprägt. Der Nordosten und äußerste Norden gehören zum Mittelgebirge des Zentralmassivs. Der zentrale und nordwestliche Teil der Region ist hingegen eben. Er wird vom Flusslauf der Garonne und ihren Nebenflüssen geprägt.

Statt an die Ardèche oder zum zweiten Mal nach Korsika zu fahren, wollten wir an Ostern 2009 etwas Neues ausprobieren: eine Gegend in Südfrankreich erkunden, die in Paddlerkreisen eher unbekannt ist und die auch für Nichtpaddler interessant sein sollte. Bei unseren Recherchen stießen wir auf jede Menge kleiner Ferienwohnungen in der Region Midi-Pyrénées rund um die Flüsse Aveyron und Viaur – wir konnten uns nur schwer für eine entscheiden, so schön waren sie und so nett die Vermieter. Letztendlich haben wir uns ein kleines Ferienhäuschen in der Nähe des Orts Bar ausgesucht.

Die Hügellandschaft im Dreieck Villefranche-de-Rouergue, Montauban und Rodez wird geprägt durch unzählige kleine mittelalterliche Dörfer, die fast immer von einer Burg oder deren Ruine gekrönt werden. Direkt in der Nähe des von uns gewählten Zielorts ist es das Dorf Najac. Es liegt sehr malerisch auf einem Hügel über dem Aveyron. Die Häuser haben fast alle den charakteristischen Stil der Gegend: Natursteinmauern, Steinziegel und braune Schlagläden.

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Einen ausführlichen Bericht und weitere Tourenvorschläge lesen Sie in der Ausgabe 3/2010 des kajak-Magazins. 

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